In Deiner Welt

Ich hab die letzte Nacht in deinem Kopf verbracht
Und viel über dich nachgedacht
Ich wollte deine Welt mit meinen eigenen Augen sehen
Wollte versuchen, dich zu verstehen

Minuten sind hier Stunden
Stunden Sekunden
Spaß ist bitterernst, Gefahr ein süßes Spiel
Kindisch erwachsen, reif infantil

In deiner Welt stehen die Dinge etwas anders
Sie sitzen mit dem Rücken zu dir
Diese Welt lässt dich nicht gehen, welch ein Kompliment
Denn du denkst, du gefällst ihr
Diese Welt lässt dich nicht gehen, sie säuselt dich ein
Es geht wie immer schwerer raus als rein

Nicht zu klein ist viel zu groß
Was bis morgen Zeit hat, ist bedeutungslos
Genug ist zu wenig, ausreichend zu viel
Schräg ist gerade so, Logik skurril

In deiner Welt stehen die Dinge etwas anders
Sie sitzen mit dem Rücken zu dir
Diese Welt lässt dich nicht gehen, welch ein Kompliment
Denn du denkst, du gefällst ihr
Diese Welt lässt dich nicht gehen, sie säuselt dich ein
Es geht wie immer schwerer raus als rein

Die Nacht erstrahlt so hell
Der dunkle Tag kommt viel zu schnell
Farben sind grau, grau ist schwarz-weiß
Nur die Töne sind bunt und kalt sein ist heiß

Würd ich hier bleiben, würd ich langsam verschwinden
Ich kann in dieser Welt weder mich noch dich finden
Der Ausweg ist plötzlich eine Weltreise
Ein Flüstern ist zu laut, ein Hilfeschrei zu leise

In deiner Welt stehen die Dinge etwas anders
Sie sitzen mit dem Rücken zu dir
Diese Welt lässt dich nicht gehen, welch ein Kompliment
Denn du denkst, du gefällst ihr
Diese Welt lässt dich nicht gehen, sie säuselt dich ein
Es geht wie immer schwerer raus als rein

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